Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 1958

Die Wahlen zum Landtag der 4. Wahlperiode von Nordrhein-Westfalen fanden am 6. Juli 1958 statt.
Der Wahlkampf war stark von der Bundespolitik Konrad Adenauers geprägt. Besonders die Atompolitik stand im Fokus der Diskussion. In Oppositionskreisen wurde die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zum Stimmungstest für den Kurs Adenauers in der Frage nach der atomaren Bewaffnung der Bundeswehr gemacht. Keine der Parteien ging mit einer Koalitionsaussage in den Wahlkampf, doch galt der Spitzenkandidat der CDU, Karl Arnold, als Befürworter einer großen Koalition mit der SPD. Seit der Bundestagswahl 1957 war Arnold Abgeordneter des Deutschen Bundestages, hatte aber das Ziel, nach seinem Sturz 1956 erneut Ministerpräsident zu werden. Die SPD warb mit dem Slogan „In Stadt und Land weiter mit Steinhoff“ Die FDP warb mit: „Arbeitsfrieden an Rhein und Ruhr“ und versuchte damit mit einem Zukunftsthema, der beginnenden Kohlekrise, zu werben. Die seit dem Jahr 1956 verbotene KPD durfte nicht mehr antreten. Sie war bereits seit 1954 nicht mehr im Landtag vertreten. Das Zentrum konnte nicht mehr auf Hilfe von der CDU zählen. Es kam vier Jahre zuvor nur durch eine Änderung im Wahlgesetz in den Landtag. Diese wurde aber zur Wahl 1958 nicht mehr angewandt. Der GB/BHE trat nach dem Austritt der sogenannten K.O. Gruppe um Waldemar Kraft und Theodor Oberländer nicht mehr an. Sie fusionierte vor der Bundestagswahl 1961 mit der DP zur Gesamtdeutschen Partei (GDP).
Überschattet wurde der Wahlkampf durch den plötzlichen Tod von Karl Arnold. Er starb am 29. Juni 1958 in Düsseldorf an einem Herzinfarkt.
Am Ende konnte sich die CDU durchsetzen. Sie gewann sowohl die absolute Mehrheit an Mandaten als auch an Stimmen und konnte alleine regieren. Für die CDU stellt das bis heute ihr bestes Ergebnis bei Landtagswahlen in diesem Bundesland dar. Die SPD konnte zwar sowohl gegenüber der letzten Landtagswahl als auch gegenüber der Bundestagswahl in Nordrhein-Westfalen erhebliche Zugewinne verbuchen, blieb aber weit hinter der CDU zurück. Die großen Verlierer waren die kleinen Parteien und die FDP.
Die CDU bestimmte erst nach der Wahl, wer Ministerpräsident werden sollte. In der Fraktion setzte sich in geheimer Wahl Franz Meyers gegen Josef Gockeln, Josef Hermann Dufhues und Wilhelm Johnen durch. Meyers wurde am 21. Juli mit 103 Stimmen ohne Gegenstimme bei 94 Enthaltungen zum Ministerpräsidenten gewählt. Am 24. Juli wurde das übrige Kabinett vereidigt, in dem Dufhues Innenminister wurde. Dufhues, der 1959 Vorsitzender des CDU-Landsverbands Westfalen-Lippe wurde, entwickelte sich zu Meyers‘ Dauerrivalen.
Bekanntmachung des amtlichen Endergebnisses im Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juli 1958 (PDF; 1,2 MB)
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MeeGo

MeeGo ist ein auf Linux basierendes, quelloffenes Betriebssystem, das in Smartphones, Handhelds, Tablets, Netbooks, an das Internet angeschlossenen TV-Geräten und PKW zum Einsatz kommen sollte. Es ist eine Verschmelzung von Nokias Betriebssystem Maemo mit Intels Moblin-Projekt. Das Projekt ist bei der Linux Foundation angesiedelt. MeeGo ist ein Multiplattformprojekt und unterstützt die Architekturen x86/Intel-Atom und ARM. Die Übertragung auf andere Hardwareplattformen ist jederzeit möglich. Im September 2011 wurde bekannt, dass MeeGo zusammen mit LiMo im neuen Projekt Tizen aufgehen wird.

Die MeeGo 1.1 Core Software Platform umfasst den Linux-Kernel 2.6.35, das Standarddateisystem Btrfs, Nokias UI-Framework Qt 4.7, DeviceKit und für die Hardware-Schnittstellen udev. Zudem sind X.org, ein Telefonie- und ein Bluetooth-Stack sowie Media-Frameworks Bestandteil des Systems. Auf die Kernplattform setzen die sogenannten MeeGo Netbook User-Experience und die Handset User Experience auf. Bei der MeeGo Netbook User-Experience werden Googles Browser Chrome, bei der Handset User Experience Mozillas Browser Fennec zum Einsatz kommen. Programme für MeeGo werden als RPM-Programmpakete angeboten und verteilt.
MeeGo wurde im Februar 2010 im Zuge des Mobile World Congress angekündigt. Eine erste Entwickler-Version wurde im April 2010 vorgestellt, die offizielle Version 1.0 des Kernsystems und der Netbook User Experience folgte Ende Mai 2010. Eine Vorabversion einer Handset-Version für Intel-Atom-basierte Geräte, die bereits einige der geplanten Bedienelemente und Anwendungen enthielt, erfolgte am 30. Juni 2010, ebenso wie eine frühe Entwicklerversion für das ARM-basierte Nokia N900. Version 1.1 erschien am 28. Oktober 2010. Neue Versionen waren im 6-Monats-Rhythmus geplant. Zwischenversionen für Entwickler wurden wöchentlich bereitgestellt. Das letzte Release war die am 19. Mai 2011 veröffentlichte Version 1.2; Release Updates erschienen zuletzt am 9. Februar 2012 als MeeGo v1.2.0.6.
Bisher hat eine Reihe von Firmen Ihre Unterstützung für MeeGo zugesagt, darunter u. a. Acer, AMD, ASUSTeK, BMW Group, Cisco, DeviceVM (Splashtop), LG, Mandriva, Novell, Orange, Telefónica und Xandros. Die von BMW und verschiedenen Partnern konzipierte Referenzplattform für Infotainment-Systeme in Fahrzeugen, GENIVI, soll auf MeeGo aufsetzen. Bereits das 1.0-Entwicklerrelease von MeeGo wurde auch in einer Version für den Einsatz in Fahrzeugen bereitgestellt. Nokia selbst wollte ursprünglich zukünftige „mobile Computer“ mit MeeGo bestücken. ASUSTeK, der fünftgrößte Hersteller mobiler Computer, will künftig ebenfalls MeeGo einsetzen. Im Juni 2010 waren auf der Computex Prototypen von MeeGo-basierten Tablets von Intel, Wistron und CS2C zu sehen. Am 3. September 2010 gab die WeTab GmbH bekannt, dass der in Kooperation mit Neofonie entwickelte Tablet PC WeTab als erstes Tablet mit einem auf MeeGo basierenden Betriebssystem vertrieben wird.
Im Februar 2011 kündigte Nokia an, zukünftig eng mit Microsoft zusammenarbeiten zu wollen und 2011 nur noch das MeeGo-Gerät Nokia N9 auf den Markt bringen zu wollen und anschließend auf das Betriebssystem Windows Phone 7 zu setzen. Intel zeigte sich von dieser Entscheidung überrascht und enttäuscht, will aber an der Entwicklung festhalten. Zuvor war aus Entwicklerkreisen zu hören, dass die Netbookvariante zurückgefahren wird. Im Juni 2011 stellte Nokia offiziell das Nokia N9 vor, das im Laufe des Jahres mit MeeGo 1.2 Harmattan erscheinen soll. Im August 2011 wurde mitgeteilt, dass das Nokia N9 mit MeeGo-Betriebssystem nicht in USA, Großbritannien und Deutschland vertrieben werde.
Im August 2011 brachte ASUS mit dem EeePC X101 das erste Netbook mit MeeGo als Betriebssystem auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um den bis dahin dünnsten und leichtesten Vertreter der EeePC-Serie. Ebenfalls im August 2011 kündigte Acer ein Notebook mit vorinstalliertem MeeGo an, welches im September desselben Jahres erscheinen soll.
Ende September 2011 wurde bekanntgegeben, dass auch LiMo mit dem Meego-Projekt verschmelzen wird. Das neue Projekt wird den Namen Tizen tragen.
Es wurde von einigen Linux-Distributionen angekündigt, die MeeGo-Oberfläche zu unterstützen, z. B. Fedora, Linpus Linux und Splashtop.
Es steht bereits eine Version von openSUSE mit der MeeGo-Oberfläche zur Verfügung, die den Namen Smeegol trägt. OpenSUSEs GoblinTeam realisiert dieses Projekt.
Nach dem Bruch der Kooperation zwischen Intel und Nokia und dem Ende von MeeGo, gibt es mehrere Nachfolgeprojekte.
Nach der Ankündigung von Tizen belebten Mitglieder der MeeGo-Community das Mer-Projekt wieder. Ursprünglich gegründet, um neue Maemo-Versionen auf ältere Hardware zu portieren, versteht sich die neue Mer-Community als Fortführung von MeeGo. Im Gegensatz zu MeeGo besitzt Mers Core-Distribution keine eigene Oberfläche mehr. Das alte MeeGo-Userinterface wird aber unter dem eigenen Projekt Nemo fortgeführt. Durch diese Entkoppelung versprechen sich die Entwickler eine schnellere Unterstützung für neue Hardwarekomponenten, sowie eine Hardware-unabhängige Entwicklung der Benutzeroberfläche. Aufgrund der fehlenden Benutzeroberfläche ist Mer-Core kein vollständiges Meego-Derivat. Außerdem werden von Mer-Core nur 302 der 1400 Meego-Pakete unterstützt. Aktuelle Paketzahlen sind auf der Git-Seite für Mer-Core ersichtlich. Im Mai 2013 befanden sich dort unter Mer-Core 393 Pakete, sowie 59 Mer-Crosshelper-Pakete und 37 Mer-Tool-Pakete. Im gleichen Zeitraum wurden im Open-Build-Service-Instanz des Mer-Projekts ca. 3.000 Pakete von über 100 Entwicklern gehostet. Diese darf aber nicht mit der Anzahl der obigen Mer-Core-Pakete verwechselt werden, da im Build Service weitere Hardware und Software-Pakete gehostet werden, die nicht Bestandteil von Mer-Core sind, so zum Beispiel die Pakete der Benutzeroberfläche Nemo.
Mer dient unter anderem als Basis für Jollas Sailfish OS und das Vivaldi-Tablet. Dabei handelt es sich um einen Tablet PC, welcher nicht Nemo, sondern Plasma Active als Standard-Oberfläche nutzt.
Im Juni 2012 wurde bekannt, dass ehemalige Mitarbeiter von Nokia eine neue Firma namens Jolla gegründet haben, um neue Geräte auf MeeGo-Basis auf den Markt zu bringen. Jolla nutzt dafür Mer als Basis und nennt es lediglich aus Bekanntheitsgründen für die Öffentlichkeit MeeGo. Am Unternehmen, das seinen Sitz in Finnland hat, ist auch Marc Dillon beteiligt, der zuvor die Entwicklung von MeeGo bei Nokia geleitet hat.
Am 21. November 2012 stellte Jolla das auf Mer basierende Betriebssystems Sailfish OS vor, erste Geräte wurden für das 2. Quartal 2013 angekündigt. Sailfish OS soll die Ausführung von Apps unterstützen, die ursprünglich für Android geschrieben wurden. Tatsächlich wurde das erste Jolla-Phone im Mai 2013 vorgestellt. Es besitzt einen Dual-Core-Prozessor, 16 Gigabyte internen Speicher und unterstützt LTE-Netze.
Tizen ist der von MeeGo-Mitbegründer Intel und LiMo-Foundation-Gründungsmitglied Samsung Electronics gemeinsam empfohlene Nachfolger von MeeGo und LiMo. Die Smartphone-Version von Tizen basiert zu großen Teilen auf der Samsung Linux Platform (SLP) / LiMo 4 und nutzt Enlightenment Foundation Libraries (EFL) anstelle von Qt. Diese Variante wird primär von Samsung unterstützt.
Die IVI-Version von Tizen nutzt weiterhin Qt und wird hauptsächlich von Intel gefördert. Seit 20. Mai 2013 gibt es auch einen Community Port von Qt 5.1 für Tizen.
Android | Apple iOS | bada | BlackBerry-Plattformen | Firefox OS | HP webOS | MeeGo | MS Windows-Plattformen | Nokia OS | S60 | Sailfish OS | Symbian-Plattform | Tizen | Ubuntu Touch
Einsatzbereiche: Access Linux Platform | Aliyun OS | Ångström | Android | bada | Firefox OS | Maemo | MeeGo | Mobilinux | Openmoko | OpenWrt | OpenZaurus | Sailfish OS | webOS | Tizen | Nemo Mobile

Signo (Telefon)

Signo ist die Bezeichnung für ein analoges Tastentelefon der Deutschen Telekom. Es wurde zwischen 1991 und 1996 hergestellt und für 114 DM verkauft.
Bis zu Beginn der 1990er Jahre konnten Telefone nur direkt von der Deutschen Bundespost bezogen werden und mussten gemietet werden. Als das sogenannte Postmonopol endete, übernahm die neu gegründete Deutsche Telekom die Verwaltung der Festnetzanschlüsse. Privatanwender konnten nun Telefone aller Hersteller kaufen, statt Geräte der Post mieten zu müssen. Auch die Telekom bot ein eigenes Telefon an, das Signo.
Hersteller des Telefons war Siemens, die dafür 1991 den iF product design Award erhielten.
Auf der Oberseite des Gerätes sind das Nummernfeld sowie die Tasten für die Zusatzfunktionen (Mikrofon-Stummschaltung, Setup-Taste, Wahlwiederholung und Erd- bzw. Flashtaste). Unter dem Hörer befindet sich ein abhebbarer Plastikdeckel, unter dem ein Zettel liegt, auf dem die Nummern für Feuerwehr, Notruf und die eigene Rufnummer eingetragen werden können. Die Setup-Taste wird benötigt, um die Einstellungen am Telefon vorzunehmen.
Das Nachfolgemodell Signo 2 löste das Signo Mitte der 1990er Jahre ab. Es verfügt zusätzlich u. a. über einen Lautsprecher für Lauthören und Kurzwahlspeicher.

Hochschulrat (Türkei)

Der Yükseköğretim Kurulu, abgekürzt mit YÖK, ist das zentrale staatliche Kontrollgremium türkischer Hochschulen.

Der Hochschulrat wurde im Jahre 1981 gegründet. Dies geschah nach der Maßgabe des Hochschulgesetzes Nr. 2547, welches das Hochschulwesen nach den Vorstellungen der Militärregierung neu ordnete. Die Universitäten wurden entpolitisiert und der staatlichen Kontrolle unterworfen. Damit wurde die Autonomie und Selbstverwaltung abgeschafft, die den Hochschulen nach der Verfassung von 1961 zugestanden worden waren.
Die Aufgaben des Hochschulrates wurden auch in der Türkischen Verfassung von 1982 festgeschrieben. Der Rat ernennt die Dekane, schlägt Rektoren vor, kontrolliert die Haushalte der Universitäten, bestimmt den Lehrplan und entscheidet über das Aufnahmeverfahren der Studenten (ÖSS). Es war der Hochschulrat, der 1982 das Kopftuchverbot an türkischen Universitäten erließ.
Die wichtigsten Instanzen des Hochschulrates sind:
Der Hochschulrat besitzt 21 Mitglieder, die jeweils zu einem Drittel vom Staatspräsidenten, Ministerrat und den Hochschulen bestimmt werden. Bis zum Jahre 2004 bestimmte der Generalstab auch ein Mitglied des Hochschulrates.
Der Vorsitzende des Hochschulrates wird vom Staatspräsidenten bestimmt. Der Vorsitzende seit Ende 2011 heißt Gökhan Çetinkaya, der zuvor 2008–2011 Gründungsrektor der privaten İstanbul Șehir Üniversitesi war. Sein Vorgänger als YÖK Vorsitzender war von 2007 bis 2011 Yusuf Ziya Özcan.

Gerda Koppel

Gerda Koppel (geboren am 28. Oktober 1875 in Hamburg; gestorben am 21. Juni 1941 in Charlottenlund oder Kopenhagen) war eine deutsche Malerin und Kunstschulleiterin.

Koppel besuchte die Kunstschule von Valeska Röver in Hamburg und bildete sich bei den Hamburger Malern Arthur Illies (1870−1952) und Ernst Eitner (1867−1955) weiter. 1903 war sie bei Christian Krohg (1852−1925) in Paris, dann vorübergehend in München, 1904 in Italien.
1904 übernahm Gerda Koppel die Kunstschule für Frauen am Glockengießerwall 23 in Hamburg, die 1891 von Valeska Röver gegründet worden war. Die Kunstschule war für die Malerei der Moderne und das jüdische Kulturleben in Hamburg von Bedeutung. An der Kunstschule unterrichteten Maler wie Friedrich Ahlers-Hestermann (1883−1973), Eduard Bargheer (1901−1979), Fritz Kronenberg (1901−1960), Paul Kayser (1869−1942) und Franz Nölken (1884−1918) und Bildhauer wie Arthur Bock (1875−1957). Unter den Schülerinnen waren Alma del Banco (1862−1943), Lore Feldberg-Eber (1895−1966), Annemarie Ladewig (1919−1945), Gretchen Wohlwill (1878−1962) und Harriet Wolf (1894−1987). Die Kunstschule wurde 1921 als staatliche Ersatz-Fortbildungsschule anerkannt.
Als die Reichskammer der bildenden Künste 1936 eine Anmeldepflicht für alle Kunstschulen erließ, durfte Gerda Koppel als Jüdin nicht mehr unterrichten. Nachdem sie die Leitung 1938 an ihre Schülerin Gabriele Stock-Schmilinsky (1903–1984) übergeben hatte, emigrierte Gerda Koppel nach Kopenhagen.

Die Nächte der Tino von Bagdad

Die Nächte der Tino von Bagdad sind orientalische Phantasien[A 1] von Else Lasker-Schüler, die 1907 als zweiter Prosa­band der Autorin im Axel Juncker Verlag in Berlin, Stuttgart und Leipzig unter dem Titel Die Nächte Tino von Bagdads erschienen.
In ein paar der neunzehn, durchweg kurzen Episoden – zelebriert von der Ich-Erzählerin Tino, der „Dichterin Arabiens“ – fließt in der näheren Umgebung des Harems zur Genüge Blut. Else Lasker-Schülers Orient umspannt das halbe südliche Mittelmeer; reicht von Marokko bis Philippopel.

Zeit und Ort sind angegeben: Tino, die erwachte steinalte Mumie, tanzt drei Tage nach der Regenzeit am Nil­ufer. Tinos Hals ist über und über perlengeschmückt und ihr Ohr verziert ein Steinring. Die Tänzerin reckt und streckt sich viper­schnell.
Das Geschehen spielt sich gleichsam auf Königsebene ab. Tino gehört den gekrönten Häuptern an. Schlanke Sklavinnen behüten und bedienen sie. Der Khedive unterhält Tino mit Freudenfesten. Sie erwartet die Rückkehr Senna Paschas.[A 2] Blau dominiert nicht nur in dieser Episode als Farbe, sondern verstreut über den ganzen Text hinweg. Blaue Wände im Harem; von einem blauen Schwan, blauen Träumen, blauen Haaren, einem blauen Kuss und einer blauen Nacht ist die Rede.[A 3]
Der liebenswürdige ägyptische Fürst Plumm Pascha sah Tinos Sohn Pull am Tigris­ufer in Bagdad auf einem weißen Elefanten reiten. Seitdem leben Tino und Pull bei Hofe in der Stadt an den Katarakten. Plumm Pascha hat Pull mit seinen sechs Monate alten Zwillingsprinzessinnen verheiratet. Tino kann wohl nicht anders – sie wird die neunundsiebzigste Frau Plumm Paschas werden.
Ortswechsel. In Bagdad fließt das Blut in Strömen. Immer wenn Tinos Onkel – der Kalif Ached Bey – mit seiner großen Hand winkt, wird ein Sohn „edler Mohammedaner­geschlechter“ Landesverrats wegen enthauptet. Andertags weilt der Kalif bei Allah. Der Oheim – in Jugendzeiten hatte er die Jüdin Naëmi geliebt – „liegt im Palast tot auf seiner großen Hand“. Im Tanzen wirbelt Tino, „Bagdads Prinzessin“ Wüstenstaub auf und tanzt über Meereswellen. Das Volk verstummt.
Tino, die tanzende Mumie, errichtet Jehova singend einen Tempel aus Himmelslicht.
Tino, inzwischen am Hofe ihres Onkel, des marokkanischen Königs Sultan Ali Mohammed, tanzt – nur notdürftig bekleidet – mit ihrem 16-jährigen Cousin Minn. Tinos Vater, der weißbärtige Mohammed Pascha, kennt kein Erbarmen. Die allzu genau hingesehen haben, werden auf der Stelle bestraft. Den schwarzen Dienern werden die Zungen durchbohrt und die Edelleute werden geblendet. Dem schrecklichen Strafgericht steht der königliche Onkel nicht nach. Tino meint, der Sultan habe Minn die Glieder zerrissen.
Zurück nach Ägypten: Mit dem Fakir ist nicht zu spaßen. Paarmaliges Begrabensein hat er überlebt und währenddessen „die Kräfte der Erde gesammelt“. In Theben blutet jede gebärfähige, blühende Frau unausgesetzt, nachdem sie der Fakir mit seiner fleischlosen Hand berührt hat. Tino möchte dem „frommen Werk“ Einhalt gebieten und kniet vor dem Erbarmungslosen nieder. Der Fakir will als Gegenleistung Tinos Fingerring. Sie lehnt ab, denn der Ring hat einen Stein. In dem trägt Tino den Himmel. Zur Strafe lässt der Fakir alle Frauen Thebens bluten.
In Kairo erhebt der Khedive Tino, die Tochter des weißbärtigen Mohammed Pascha, über alle seine Frauen. Als der Khedive mit ihr tanzen möchte, ist die Mumie einmal vorübergehend gestorben.[A 4]
Doch ungeachtet ihres Todes agiert die tanzende Mumie Tino quicklebendig weiter; liebt Abdul Antinous, den Sohn des jüdischen Feldherren Bor Ab Baloch.
Philippopel, der Bosporus und Konstantinopel erscheinen als eine Gegend. Tino will ihren Cousin Hassan lieben, teilt aber das Schicksal des Großmoguls. Von einem Insekt auf die Zunge gestochen, wird die Dichterin sprachlos. In Versen kann sie allerdings noch sprechen. Als Tino endlich die Umgangssprache wiedergefunden hat, wird sie das Sprachrohr des stummen Herrschers. Aber ihre Worte – Verbiegung und Verbesserung des Herrscherwillens artikulierend – missfallen. Der Großmogul wirft sie aus seinem Reichspalast und sie sinkt zur Eseltreiberin herab. Ihr wunderherrlicher Cousin Hassan, den sie lieben wollte, kann sie nicht mehr erkennen.
Tino küsst den schönen Griechenknaben Apollydes im Garten des Königs Amri Mbillre in der namenlosen Stadt. Tino und Apollydes lieben sich. Der Griechenknabe wird vom König dafür bestraft.
Lîlame hatte ihrem Gemahl – dem Großwesir von Konstantinopel – Mêhmêd geboren, einen Jungen mit hellblauen Haaren. Seiner Haarfarbe wegen wird der Kleine vom Volke verlacht. Als Mêhmêd herangewachsen und der Tag des großen Köpfens gekommen ist, will er sich an den Lachern aus der Volksmenge rächen. Aber die Köpfe rollen nicht. Mêhmêd demütigt jeden Lacher öffentlich und schickt ihn dann nach Hause.
Methusalem stirbt in seinem 969. Jahr an dem Tage, als seine Amme Mellkabe bestattet wird. Henoch, das ist Methusalems Vater, hält in Gestalt eines Raben[A 5] beim Verstorbenen Totenwache. Methusalems jüngster Sohn Grammaton ist Dichter. Seine beiden 500-jährigen Brüder bringen ihm bei, dass das väterliche Erbe wohl halbierbar, doch nicht durch Drei teilbar sei. Grammaton hasst nun die Brüder und rottet das ganze Geschlecht Methusalem aus.
Else Lasker-Schüler schrieb gegen das Missverständliche in ihrem Text an das Ehepaar Franz und Maria Marc: „Ihr meint ich sei ein sexueller Mensch, Ihr kennt mich nicht…“
Im Artikelkopf wurde von der Ich-Erzählerin Tino gesprochen. Das stimmt nicht ganz. Wenn Tino beim Namen genannt wird – zum Beispiel in der Episode Der Khedive – verlässt die Erzählerin vorübergehend den Ich-Standpunkt.
Der Text bleibt streckenweise beim ersten Lesen unklar. Zum Beispiel tritt in der Episode Der Magier kein Zauberer auf. Erst als nach ihm gesucht wird, folgt die Erkenntnis: Abduls Vater ist der Magier. Allein sein Feldherrenblick lässt die Stadttore der Feinde stürzen.

Tatort: Die Kampagne

Die Kampagne ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort. Die Folge wurde vom Südwestrundfunk unter der Regie von Thomas Bohn produziert und erstmals am 5. März 1995 im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Es ist die 304. Folge des Tatorts und 7. Episode mit der Ludwigshafener Ermittlerin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts), in der sie Stefan Tries (Ben Becker) als Assistenten an die Seite gestellt bekommt.

Auf dem Polizeirevier wird Kommissarin Lena Odenthal von einer besorgten Mutter angesprochen. Silke Tennenbaum vermisst ihren siebenjährigen Sohn, doch Odenthal verweist auf die verantwortlichen Beamten. Kurze Zeit später muss sie feststellen, dass dieser Fall doch in ihr Resort fällt, denn der Junge wird in einem Waldstück tot aufgefunden. Zusammen mit ihrem neuen Assistenten, Stefan Tries, den die Kommissarin von einem früheren Fall her gut kennt, muss sie Tod des Kindes aufklären.
Silke Tennenbaum ist fest entschlossen, den Mörder ihres Sohnes zu finden. Als Chefin einer renommierten Werbefirma ist sie davon überzeugt, den Täter in fünf Tagen zu stellen. Dazu startet sie eine massive Kampagne und stellt deshalb alle anderen Aufträge zurück.
Odenthal und Tries kontaktieren ihren Kollegen Paul Gauert von der Sitte, da sie eine sexuell motivierte Tat vermuten. In Mikes Kinderzimmer fällt der Kommissarin eine Zeichnung auf, die ihre Annahme bestätigt. Als vielbeschäftigte Geschäftsfrau hatte Silke Tennenbaum für ihren Sohn viel zu wenig Zeit, daher vermutet Odenthal das Motiv der Tat im Umfeld der Mutter zumal diese entsprechend übertrieben reagiert. Durch ihre private Werbekampagne mit Radiodurchsagen, Fernsehspots, Plakaten und sogar einer Privatdetektei, artet die Aktion in eine moderne Menschenjagd aus. Sogar eine Reality-Show ist geplant, da sich private Sponsoren finden, die das ganze für ihre Produktwerbungen ausnutzen möchten. Durch die Recherchen der Privatdetektive gerät der früherer Straftäter Hans Holters unter Mordverdacht. Der Medienrummel bewirkt eine Vorverurteilung des Mannes, was am Ende zum Selbstmord von Holters führt.
Lena Odenthal stößt unterdessen mit Hilfe von Paul Gauert auf ein Sexvideo, dass den kleinen Mike Tennenbaum als Hauptfigur zeigt. Nach intensiver und akribischer Recherche, kann Assistent Tries den Aufnahmeort des Videos herausfinden, was die Ermittler zu einer Wohnung führt, die Meier-Brecht, dem Lebensgefährten von Silke Tennenbaum, gehört. Als Odenthal ihn zur Rede stellen will, erklärt er ihr, dass er mit diesen Videoaufnahmen nur die emotionale Leere ausfüllen wollte, die Mikes Mutter in ihm erzeugt hatte. Er leugnet diese Filme zu gewerblichen Zwecken ertstellt oder gar das Kind umgebracht zu haben. Doch mit Hilfe eines manipulierten Fotos, gelingt es Odenthal Meier-Brecht zu einem Geständnis zu bewegen. Er gibt an den Jungen geliebt zu haben, als dieser jedoch begann sich von Meier-Brecht abzuwenden und es zu einem Streit kam, eskalierte die Situation und er habe den Jungen im Affekt erschlagen.
Der Film wurde 1994 vom Südwestrundfunk produziert.
Ulrike Folkerts wird hier von Ben Becker unterstützt, der 1991 die Rolle des Stefan Tries bereits in der Odenthal-Folge Tod im Häcksler bekleidete.
Bei seiner Erstausstrahlung am 5. März 1995 wurde die Folge Die Kampagne in Deutschland von 8,99 Millionen Zuschauer gesehen, was einem Marktanteil von 25,02 Prozent entsprach.
Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm finden diesen Tatort nur mittelmäßig und meinen: „Etwas übertriebene, doch recht spannende Lektion über die ‚Wahrheitskonstruktion‘ der Medien.“
Die Neue (1989) | Rendezvous (1990) | Tod im Häcksler (1991) | Falsche Liebe (1992) | Die Zärtlichkeit des Monsters (1993) | Der schwarze Engel (1994) | Die Kampagne (1995) | Schneefieber (1996) | Schlaflose Nächte (1996)
Der kalte Tod (1996) | Tod im All (1997) | Nahkampf (1997) | Jagdfieber (1998) | Engelchen flieg (1998) | Mordfieber (1999) | Kriegsspuren (1999) | Offene Rechnung (1999) | Kalte Herzen (2000) | Der schwarze Ritter (2000) | Die kleine Zeugin (2000) | Der Präsident (2001) | Gute Freunde (2001) | Fette Krieger (2001) | Gewaltfieber (2001) | Schrott und Totschlag (2002) | Flashback (2002) | Romeo und Julia (2003) | Schöner sterben (2003) | Leyla (2003) | Große Liebe (2004) | Abgezockt (2004) | Gefährliches Schweigen (2004) | Letzte Zweifel (2005) | Am Abgrund (2005) | Ohne Beweise (2005) | Unter Kontrolle (2006) | Revanche (2006) | Der Lippenstiftmörder (2006) | Nachtwanderer (2006) | Roter Tod (2007) | Die dunkle Seite (2007) | Sterben für die Erben (2007) | Fettkiller (2007) | Schatten der Angst (2008) | Der glückliche Tod (2008) | Kassensturz (2009) | Tödlicher Einsatz (2009) | Vermisst (2009) | Tod auf dem Rhein (2010) | Hauch des Todes (2010) | Der Schrei (2010) | Tödliche Ermittlungen (2011) | Im Abseits (2011) | Tod einer Lehrerin (2011) | Tödliche Häppchen (2012) | Der Wald steht schwarz und schweiget (2012) | Kaltblütig (2012) | Freunde bis in den Tod (2013) | Zirkuskind (2014) | Blackout (2014) | Die Sonne stirbt wie ein Tier (2015) | Roomservice (2015) | LU (2015) | Du gehörst mir (2016)

Liste der Stolpersteine in Hamburg

In der Liste der Stolpersteine in Hamburg werden die durch den Künstler Gunter Demnig gefertigten und verlegten Stolpersteine zu den Hamburger Opfern des Nationalsozialismus erfasst. Die 4988 (Stand: Januar 2016) meist in die Gehwege eingelassenen Stolpersteine erinnern an Mitmenschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus in „Schutzhaft“ genommen, deportiert, ermordet oder in den Suizid getrieben wurden. Es handelt sich dabei um Opfer des Holocaust, Opfer des Porajmos (Sinti und Roma), Widerstandskämpfer, Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde, Homosexuelle, Zeugen Jehovas und Zwangsarbeiter.
Die Liste der Stolpersteine in Hamburg musste wegen ihrer Größe auf die einzelnen Stadtteile aufgespalten werden:
Deutschland: Baden-Württemberg • Bayern • Berlin • Brandenburg • Bremen • Hamburg • Hessen • Mecklenburg-Vorpommern • Niedersachsen • Nordrhein-Westfalen • Rheinland-Pfalz • Saarland • Sachsen • Sachsen-Anhalt • Schleswig-Holstein • Thüringen
In weiteren Ländern: Belgien • Frankreich • Griechenland • Italien • Kroatien • Luxemburg • Niederlande • Norwegen • Österreich • Polen • Rumänien • Russland • Schweiz • Slowakei • Slowenien • Spanien • Tschechien • Ukraine • Ungarn

Little Marton Mill

53.7991-2.9898Koordinaten: 53° 47′ 57″ N, 2° 59′ 23″ W
Little Marton Mill ist eine Turmwindmühle aus dem 19. Jahrhundert in Marton, heute Ortsteil von Blackpool in Lancashire, North West England. Sie wurde 1838 von John Hays erbaut, um Getreide zu mahlen und diente diesem Zweck bis 1928. Die Windmühle wurde von English Heritage im Grade II als Listed Building eingestuft.

Die Little Marton Mill wurde 1838 von dem Mühlenbauer John Hays für John Whalley an der Stätte einer früheren Mühle erbaut. Sie war einst eine von mehreren Getreidemühlen in dem Gebiet und die letzte von etwa vier Mühlen innerhalb der heutigen Grenzen von Blackpool. Das Weiler Little Marton war Teil der Gemeinde Marton, die am Ende des 19. Jahrhunderts ihre Selbständigkeit verlor und in Blackpool sowie St Anne’s-on-the-Sea eingegliedert wurde. In Marton gab es bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts eine Wassermühle und eine andere windgetriebene Getreidemühle bestand bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, beide in Great Marton. Die Little Marton Mill wurde später von einem Müller namens Cornelius Bagot betrieben. Der Betrieb wurde im September 1928 eingestellt. Bagot restaurierte die Mühle und stiftete sie 1937 dem Allen Clarke Memorial Fund zum Gedenken an den Lehrer, Schriftsteller und Windmühlenenthusiasten Allen Clarke (1863–1935). Das Bauwerk wurde 1987 für 88.000 Pfund ausgiebig instand gesetzt.
Little Marton Mill befindet sich auf einer Grünfläche, in der Nähe der M55 und ist eine Landmarke an dieser Hauptstraße in das Seebad Blackpool. English Heritage stufte die Windmühle am 20. Oktober 1983 im Grade II ein. Diese Einstufung ist die niedrigste der drei Stufen auf der Statutory List of Buildings of Special Architectural or Historic Interest und umfasst Bauwerke, die „von nationaler Bedeutung und speziellem Interesse“ sind.
Little Marton Mill ist in einem für Windmühlen in der Fylde typischen Stil gebaut. Sie hat vier Stockwerke, einschließlich des Erdgeschosses, hat einen runden Grundriss und eine im Verhältnis zur Höhe großen Durchmesser an der Basis. Sie ist aus verputzten und mit Kalkweiß gestrichenen Backsteinen gebaut. An der Außenseite ist eine Gedenktafel angebracht, die an den örtlich bekannten Schriftsteller Allen Clarke erinnert. Der Zugang zum Erdgeschoss erfolgt auf der Ostseite durch eine Doppeltür und an der Westseite durch eine einzelne Tür. Quadratische Fenster sind im ersten, zweiten und dritten Obergeschoss vorhanden.
Typisch für Windmühlen in der Fylde ist die Dachhaube – sie wurde 1987 ersetzt – in der Bootsform. Die Mühle verfügt über vier Flügel und ein Windrad mit acht Blättern. Die Maschinerie der Mühle ist nicht mehr komplett, weil die mehrere Teile in der Lytham Windmill eingebaut wurden.

Walter Machado da Silva


Waldo Machado da Silva, genannt Waldo (* 9. September 1934 in Niterói, Brasilien) ist ein ehemaliger brasilianischer Fußballspieler.

Waldo Machado ist bis heute der Rekord-Torschütze bei Fluminense Rio de Janeiro mit 314 Toren in 403 Spielen. In Diensten von Fluminense feierte er 1957 und 1960 den Gewinn des Torneio Rio-São Paulo und holte 1960 den Brasilien-Pokal. Er war nach seinem Wechsel in die spanische Primera División 1961 der erste Brasilianer, der das Trikot des FC Valencia trug. Mit ihm begann eine überaus erfolgreiche Zeit des Vereins. Jeweils 1962 und 1963 gewann der Verein den Messestädte-Pokal (Vorläufer zum UEFA-Pokal), Waldo wurde dabei Torschützenkönig. Ein möglicher Dreifach-Triumph scheiterte 1964 erst im Finale an Real Saragossa. In der Saison 1966/67 gewann Waldo mit 24 Treffern die Pichichi-Trophäe, die dem spanischen Torschützenkönig verliehen wird, und feierte im gleichen Jahr mit Valencia den Sieg bei der Copa del Rey.
Aufgrund seines Wechsels in den europäischen Fußball spielte Waldo nur fünf Mal für die Brasilianische Fußballnationalmannschaft, alle Spiele im Jahr 1960. In diesen fünf Spielen erzielte er zwei Tore.
1929: Bienzobas | 1930: Gorostiza | 1931: Bata | 1932: Gorostiza | 1933: Olivares | 1934: Lángara | 1935: Lángara | 1936: Lángara | 1937–1939 | 1940: Unamuno | 1941: Pruden | 1942: Mundo | 1943: Martín | 1944: Mundo | 1945: Zarra | 1946: Zarra | 1947: Zarra | 1948: Pahiño | 1949: César | 1950: Zarra | 1951: Zarra | 1952: Pahiño | 1953: Zarra | 1954: Di Stéfano | 1955: Arza | 1956: Di Stéfano | 1957: Di Stéfano | 1958: Badenes / Di Stéfano / Alós | 1959: Di Stéfano | 1960: Puskás | 1961: Puskás | 1962: Seminario | 1963: Puskás | 1964: Puskás | 1965: Ré | 1966: Vavá | 1967: Waldo | 1968: Uriarte | 1969: Amancio / Gárate | 1970: Amancio / Aragonés / Gárate | 1971: Gárate / Rexach | 1972: Porta | 1973: Marianín | 1974: Quini | 1975: Ruiz | 1976: Quini | 1977: Kempes | 1978: Kempes | 1979: Krankl | 1980: Quini | 1981: Quini | 1982: Quini | 1983: Rincón | 1984: da Silva / Juanito | 1985: Sánchez | 1986: Sánchez | 1987: Sánchez | 1988: Sánchez | 1989: Baltazar | 1990: Sánchez | 1991: Butragueño | 1992: Manolo | 1993: Bebeto | 1994: Romário | 1995: Zamorano | 1996: Pizzi | 1997: Ronaldo | 1998: Vieri | 1999: Raúl | 2000: Ballesta | 2001: Raúl | 2002: Tristán | 2003: Makaay | 2004: Ronaldo | 2005: Forlán | 2006: Eto’o | 2007: van Nistelrooy | 2008: Güiza | 2009: Forlán | 2010: Messi | 2011: C. Ronaldo | 2012: Messi | 2013: Messi | 2014: C. Ronaldo | 2015: C. Ronaldo

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