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William Beaumont

William Beaumont (* 21. November 1785 in Lebanon

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, Connecticut; † 25. April 1853) war ein Chirurg und Militärarzt in der US Army, der die Verdauung des Menschen erforschte.

William Beaumont wurde als Sohn von Samuel und Lucretia Beaumont in Lebanon geboren. Er erhielt seine Ausbildung bei Dr. Truman Powell in St. Albans, Vermont. Während des Krieges diente er 1812 drei Jahre als Hilfs-Chirurg in der Armee. Nach Kriegsende betrieb er eine private Praxis in Plattsburgh, New York.

Als am 6. Juni 1822 der frankokanadische Trapper Alexis St. Martin mit einer Schrotflinte in den Magen getroffen wurde, leitete Dr. Beaumont die Erstversorgung ein. Der Trapper überlebte mit einer Fistel im Magen. Beaumont begann seine Experimente über die Verdauung, in dem er Speisen an Fäden durch die offene Hautfalte in den Magen ließ und die Veränderungen nach ein paar Stunden beobachtete. Er entnahm eine Probe des Magensaftes und analysierte diese chemisch. Seine Forschung kamen zu dem Ergebnis, dass die Nahrung nicht durch eine Lebenskraft, sondern durch Magensaft verarbeitet wurden.

Nach einer zweijährigen, unerlaubten Abwesenheit, in der St mcm taschen sale. Martin in Kanada heiratete und zwei Kinder bekam, machte ihn Beaumont ausfindig und überredete ihn, das Experiment ab 1829 gegen eine vertraglich festgelegte Bezahlung einschließlich Unterkunft und Essen fortzusetzen. In den nächsten fünf Jahren erfolgten, manchmal täglich, weitere Experimente, die Beaumont zu Berühmtheit in der Fachwelt verhalfen, jedoch ohne St. Martin zu erwähnen. 1833 publizierte Beaumont über seine Forschungen. Er starb 1853 durch einen Sturz auf vereisten Stufen. Als St. Martin 1880, also mehr als ein Vierteljahrhundert, nach Beaumont starb, wollten ihn die Ärzte obduzieren und seinen Magen einem Museum zukommen lassen. Dessen Familie bahrte jedoch den Leichnam bis zur Verwesung auf, um ihn dann mehrere Meter tief zu begraben, um eine Exhumierung zu verhindern.

David Malangi

David Malangi (* 1927; † 27. Juni 1998 in Mulanga beim Goyder River) war ein Maler der Aborigines, ein Mitglied des Aborigines-Stammes der Yolngu, der die meiste Zeit seines Lebens in der Ortschaft Yathalamara im Northern Territory in Australien lebte. Überaus bekannt wurde er dadurch, dass die australische Reserve Bank (Zentralbank) ohne sein Wissen oder seine Erlaubnis eines seiner Traumzeitbilder im Jahre 1966 auf der neuen australischen 1-Dollarnote abdruckte

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Er war ein Älterer des Manarrngu-Clans und er setzte sich in Goyder River für den Erhalt heiliger Stätten der Ahnengeister der Aborigines Djankawau und Gunmirringu ein. Im Jahre 1996 wurde er zum Ehrendoktor der Rechte durch die Australian National University für seine bedeutenden Arbeiten und Dienste an der Gesellschaft vorgeschlagen.

Er begann als Junge unter Anleitung seines Vaters und seines Onkels die Körpermalerei für Zeremonien seines Clans zu lernen. Er malte die Geschichte der Ahnengeister wie Gurrumurringu und den Djangkawu-Geschwistern. Wenn er malte, sang er die Geschichten der Totems Seeadler, Krähe, Schlange und Echsen (Goanna).

David Malangis Arbeiten wurden in den 1960er Jahren bekannt und populär. Sein Stil war schlicht; als Farbe benutzte er vor allem den roten Ocker, manchmal auf schwarzem Untergrund, wie es im Arnhem Land üblich war. Außerdem sind seine Bilder meist mit vertikalen Linien und runden Mustern versehen. Seine Arbeiten wurden in Australien und in Übersee in New York und Tahiti gezeigt. Auf der Biennale von São Paulo im Jahre 1983 vertrat er Australien.

Des Weiteren war er an zahlreichen Workshops in Ramingining beteiligt, unter anderem auch an der Herstellung des Mahnmals aus 200 hohlen Baumstamm-Grabmalen, die anlässlich der 200-Jahr-Feier der britischen Kolonisation Australiens und in Erinnerung an jene Aborigines, die bei Konflikten mit den Siedlern starben, von 43 Künstlern aus Ramingining und umliegenden Gemeinschaften geschaffen wurden. Malangi schuf davon zehn Mahnmale.

Als im Jahre 1966 in Australien das Dezimalsystem eingeführt wurde mcm taschen sale, setzte die australische Reserve Bank die gemalte Geschichte von Gunmirringu mcm taschen sale, eine Birkenrindenmalerei von Malangi, auf die neue 1-Dollarnote. Malangi wusste nichts davon und erhielt in der Missionsstation von Milingimbi davon Kenntnis. Coombs, Präsident der Nationalbank, reiste von Sydney nach Darwin und übergab ihm einen Druckstempel, 1.000 australische Dollar und eine Ausrüstung zum Fischen. Damit war erstmals ein Urheberrecht für Kunst der Aborigines anerkannt.

Vae Victis Deutschland

Vae Victis Deutschland, beziehungsweise Vae Victis, ist eine deutsche Rechtsrock-Band aus Köthen (Anhalt)

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Vae Victis wurden 2000 in Köthen gegründet. Der Bandname nimmt Bezug auf den lateinischen Ausdruck Vae victis (lat. für Wehe den Besiegten) und ist laut der Band auf das deutsche Volk zu beziehen, welches nach Ansicht der Gruppe „in den letzten Jahrhunderten so schmerzvoll und bitter bezahlen“ musste wie kein anderes Volk. Der Zusatz Deutschland wurde beigefügt mcm taschen sale, um sich von einer gleichnamigen RAC-Band aus Frankreich abzusetzen. Es existiert außerdem eine Black-Metal-Gruppe aus Mecklenburg-Vorpommern sowie mehrere Demobands gleichen Namens.

Das erste Album Im Zeichen der Neuen Dämmerung (2003) enthielt mit dem Lied Adolf eine Lobpreisung an Adolf Hitler und rief im Lied Rassenkrieg zum Rassenhass auf. Da beide Lieder in Deutschland strafrechtlich relevant nach § 130 StGB („Volksverhetzung“) sind, wurde das Album über Imperium Records (USA) verlegt. Es enthielt eine Warnung auf der Rückseite:

„Diese CD wurde in den USA für den ausschließlich dortigen Vertrieb hergestellt! Der Besitz beziehungsweise der Vertrieb dieser CD außerhalb der USA kann eventuell strafbar sein!“

Trotz des Vermerks gelangte es dennoch über diverse Vertriebe nach Deutschland und das Album wurde am 30. April 2004 indiziert.

Das zweite Album Wir wollen frei sein erschien 2005 über das Rechtsrock-Label Barbarossa Records. Für den deutschen Markt musste die Gruppe ihre Texte umschreiben und gibt sich nun weniger offensichtlich der nationalsozialistischen Ideologie hin.

Am 4. August 2007 trat Vae Victis auf dem Sommerfest der NPD in Sangerhausen vor etwa 300 Leuten auf. Ebenso spielte die Gruppe auf dem Thüringentag der nationalen Jugend 2007 in Eisenach

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, der ebenfalls von der NPD organisiert wurde.

Zurzeit pausiert die Gruppe auf Grund einer Auszeit von Gitarrist Sebastian Dankowski.

Die Gruppe integriert ideologisch nationalsozialistische Gedankengänge (insbesondere auf dem ersten Album) und den Volksbegriff der Neuen Rechten. Die beiden einzigen bekannten Mitglieder der Gruppe Andreas Reiche und Sebastian Dankowski engagieren sich im NPD-Kreisverband Anhalt. Reiche wurde 2001 zum Vorsitzenden gewählt, Dankowski war zu dieser Zeit der Beisitzer und Webmaster der Website des Kreisverbands. Dankowski war langjähriger Führungskader der Freien Kameradschaft Köthen. Auch heute, nach dem Ende der meisten NPD-Aktivitäten ihrer Mitglieder, sind beide wieder in der Kameradschaft Freie Nationalisten Köthen und bei der Anti-Antifa-Organisation Aktionsbüro Mitte engagiert. Beide organisierten zahlreiche neonazistische Demonstrationen.

Johannes Fortmann

Johannes Fortmann (* 25. November 1576 vielleicht in Elbingerode; † 9. September 1654 in Wernigerode) war ein deutscher evangelischer Theologe und gekrönter Poet.

Geboren 1576 verliert er schon als Kleinkind beide Eltern († 1577 die Mutter Barbara geb. Stehlein; † 1578 den aus Bremen stammenden Vater Justus Fortmann) durch die Pest. In den folgenden Jahren (1578–83) wird er daher von (der seit 13 Jahren verwitweten) Großmutter Catharina Stehlein geb. Heimbold in Elbingerode großgezogen, wo er auch die Schule besucht. Vermutlich ab 1583 besucht er in Quedlinburg und später in Wernigerode und Halberstadt die lateinische Schule, wo er Kurrendeknabe war.

Mit 18 Jahren wird er 1594 an der Universität Wittenberg immatrikuliert, erwirbt sich 1595 den akademischen Grad eines Magisters und wird anschließend 1596 für 1½ Jahre in Wernigerode Hofmeister (d.h. Erzieher und vermutlich bereits Prediger) am Hofe des Grafen Wolf Ernst zu Stolberg. 1598 geht er erneut für ein Jahr an die Universität Wittenberg. Er schränkt sich bereits hier zum Kauf von Büchern so überaus ein, dass er einmal sogar aus lauter Not den Grafen um ein notwendiges Kleidungsstück angehen muss.

Von 1599 bis 1604 ist Johannes Fortmann Konrektor in Wernigerode, 1604 wird der auch dichterisch tätige erst 28-Jährige zum poeta laureatus gekrönt und zum Rektor ernannt (bis 1609). 1608 erfolgt ein Abwerbeversuch aus Braunschweig der jedoch durch eine satte Gehaltsaufbesserung abgewendet wird.

Ab 1609 ist Johannes Fortmann Diakon und Hofprediger des Grafen Heinrich. 1611 stiftet er gemeinsam mit Matthias Lutterodt (wohl einem engen Verwandten seiner Frau) eine Kanzel für die (1873 abgebrochene) Nikolaikirche (Die Kanzel mit den Wappen der beiden steht jetzt in der Kapelle der Altlutheraner in Wernigerode). Vierzig Jahre lang (1614 bis 1654) ist Fortmann Oberhofprediger an s.S.Sylvestri et Georgi und geistlicher Inspector der Grafschaft.

Ebenfalls seit 1614 ist der 38-jährige geistlicher Inspector und hatte damit die Aufsicht über die zwischen 1570 und 1606 gegründete ansehnliche gräfliche Stolbergschen Bibliothek. Johannes Fortmanns größtes Verdienst liegt wohl darin, dass er die berühmte Bibliothek im Dreißigjährigen Krieg vor Brandschatzung rettete, indem er sie von ihren verschiedenen Orten sammelte und in einem besonders dazu ausgebauten Gewölbe der Wernigeroder Kirche in Fässern einlagern ließ. So haben einige unersetzliche Drucke, darunter auch viele Noten, diese schlimme Zeit überstanden.

1619 lehnt er eine Berufung nach Braunschweig und 1621 eine Berufung nach Salzwedel (Superintendentur über 50 Pfarren) ab. Wohl 1648 zum Ende des Dreißigjährigen Krieges entsteht ein Ölbild („72 Jahre alt, 51 Jahre Prediger“). Johannes Fortmann stirbt sechs Jahre später, am 9. September 1654 in Wernigerode

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. Sein Schwiegersohn Dr. med. Jacobus Haberstroh, der am 13. Januar 1645 die Tochter Anna Catharina (geb. 1616) geheiratet hatte, wird sein Nachfolger.

„F., der sich […] viel in historischen, geistlichen und Gelegenheitsgedichten mcm taschen sale, Komödien in heroischem Versmaß versuchte, ist weniger durch diese und durch seine verschiedenen gedruckten Schriften zur Predigtliteratur, als durch sein in einer Zeit großer wissenschaftlicher Oede und Verwüstung bethätigtes unermüdliches wissenschaftliches Streben bemerkenswerth. Unter den gelehrten Zeitgenossen, mit denen er in fleißigem Briefwechsel stand, galt er als einer der kundigsten Männer Niedersachsens. Von seinen ungedruckten Schriften verdienen fünf zu Wernigerode im Privatbesitz befindliche Bände meist specialgeschichtlicher Aufzeichnungen erwähnt zu werden. Er selbst sammelte mit großen Opfern eine eigene Bibliothek.“ (Ed. JACOBS in: Allgemeine Deutsche Biographie Bd. 7 S. 193, Leipzig 1878).

Am 10. Oktober 1603, als fast 27-Jähriger, feiert er Hochzeit mit der drei Jahre jüngeren Ursula Hayn (1579–1641), der Tochter des Johannes Hayn († 1579) und der Maria Lutterodt († 1593). Die Braut wird durch den regierenden Landesherrn, Wolf Ernst Graf zu Stolberg, zur Kirche geführt. Ursula hatte die Schule bei der wohlbekannten Lehrbase Jungfer Magdalene besucht, wo sie lesen und schreiben, und auch nähen und anderes lernte. Am 20. Januar 1593 starb ihre Mutter, Ursula Hayn ist zu diesem Zeitpunkt 13 ½ Jahre alt und hat acht Geschwister, fünf jünger als sie selbst. Sie kam zu ihrer Base Ursula Kaltenbach, der Frau von Hermannus Lüddeke, grfl. stolb. Secretarius, wo sie mit häusl

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. Arbeit aufgezogen wurde.

In nur 13 Jahren wurden elf Kinder gezeugt: drei Söhne (einer totgeboren), acht Töchter. Sechs Kinder sterben früh. Am 10. Oktober 1616 (Johannes ist jetzt fast 40 Jahre alt) wird die jüngste Tochter Anna Catharina geboren. 1626 (Johannes ist fast fünfzig) sterben drei seiner erwachsenen Kinder (die beiden Söhne Adrianus und Johannes sowie eine ungenannte Tochter) alle innerhalb von 14 Tagen an der Pest. 1632 liegt seine Frau Ursula über zwölf Wochen mit einer schweren Krankheit nieder, aber die 53-Jährige erholt sich noch einmal. Am 12. Mai 1640 stirbt der Schwiegersohn, der Mann der ältesten Tochter Barbara, Dr. phil. et med. Tobias Haberstroh 56 Jahre alt.

Am 15. Oktober 1640 erlitt seine Frau infolge eines Treppensturzes eine Kopfverletzung und starb an den Folgen am 29. Januar 1641 in Wernigerode, nach einer Woche plötzlichen Ermattens und wird im Grab ihres Schwiegersohnes Tobias beigesetzt. Beim Tod von Johannes Fortmann leben nur noch die älteste und die jüngste Tochter Barbara und Anna-Catharina, alle anderen sind bereits in Wernigerode begraben.

Deon Meyer

Deon Meyer (* 4. Juli 1958 in Paarl, Kapprovinz) ist ein südafrikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmregisseur. Er zählt zu den bekanntesten Krimiautoren Südafrikas und schreibt seine Bücher in Afrikaans.

Bereits mit 14 Jahren schrieb er seinen ersten Roman, der allerdings von seinen Brüdern verrissen wurde mcm taschen sale. Nach dem Militärdienst und dem Studium an der Universität Potchefstroom arbeitete er zunächst als Reporter bei „Die Volksblad“, einer Tageszeitung in Bloemfontein. Danach folgten Tätigkeiten als Werbetexter, Creative Director, Berater für Internet und Marketing. Unabhängig davon schrieb er weiter und konnte einige Kurzgeschichten in südafrikanischen Zeitungen veröffentlichen. Inzwischen ist er der erfolgreichste Thriller-Autor Südafrikas.

Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Melkbosstrand in der City of Cape Town Metropolitan Municipality.

1994 wurde Meyers erster Roman in seiner Muttersprache Afrikaans veröffentlicht. Meyer schreibt im Gegensatz zu vielen anderen südafrikanischen Autoren auch weiterhin nur in dieser Sprache und nicht auf Englisch. Um die Realität im vielsprachigen Südafrika einzufangen, wechseln die Dialoge allerdings oft ins Englische, nach Xhosa oder Zulu. Inzwischen werden Meyers Romane in zahlreiche Sprachen übersetzt. Außerhalb Südafrikas wird sein Schreibstil oft mit dem von Henning Mankell verglichen. Neben dem Schweden nennt Meyer John D. MacDonald und John le Carré als Vorbilder.

Obwohl Meyer keine Serienromane im engeren Sinn schreibt, greift er in seinen Büchern immer wieder auf dieselben Protagonisten zurück. Es sind häufig fehlbare, gebrochene Figuren: Ex-Killer, Bodyguards, ehemalige und aktuelle Polizisten mit Alkohol- oder Beziehungsproblemen. Bereits in Meyers erstem international veröffentlichten Roman Der traurige Polizist (1996) tritt Bennie Griessel (in den frühen Übersetzungen aus dem Englischen noch „Benny“ Griessel) als Nebenfigur auf. Von Der Atem des Jägers (2004) an wird er zur zentralen Ermittlerfigur. Er ist laut Julika Griem „als selbstkritischer und in seinem Machismo verwundbarer Nachfolger der Chandlerschen Protagonisten entworfen“, der ebenso mit seiner Alkoholsucht wie mit dem Polizeiapparat kämpft. In Thobela „Tiny“ Mpayipheli, dem hünenhaften Xhosa-Kämpfer der frühen Romane, sieht Patrick Anderson einen geradezu mythischen Helden, der die Seele eines ganzen Kontinents einfange und ebenso für die Stärke wie für die lange Leidensgeschichte Afrikas und der Afrikaner stehe.

Meyer veröffentlichte neben seinen Romanen auch einen Reiseführer für Motorradfahrer (Dirt Busters) und das Kochbuch Enjoy! Cooking with Anita and Deon Meyer.

2013 führte er Regie bei dem Film Die Laaste Tango, zu dem er auch das Drehbuch schrieb. Auch für andere Fernseh- und Filmproduktionen dienen seine Bücher als Vorlage. So basiert der Film Alles wat Mal is auf einer Kurzgeschichte von Meyer. Der Film wurde jedoch bisher nur im afrikaanssprachigen Raum gezeigt. Für die bisher sechsteilige Fernsehserie Cape Town wurde sein Roman Der traurige Polizist adaptiert. Trond Espen Seim spielt darin den Ermittler Mat Joubert

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. Die Serie wird seit Juni 2016 ausgestrahlt.

Santa Cruz (Drama)

Santa Cruz. Eine Romanze ist ein Drama des Schweizer Schriftstellers Max Frisch. Es entstand im August und September 1944 als erstes Theaterstück Max Frischs, wurde aber erst nach seinem zweiten Stück Nun singen sie wieder am 7. März 1946 am Zürcher Schauspielhaus unter der Regie von Heinz Hilpert uraufgeführt.

Max Frisch greift in Santa Cruz eines der Kernthemen seines Frühwerks auf, den Gegensatz zwischen bürgerlicher und Künstlerexistenz, die in den beiden männlichen Hauptfiguren des Stücks, einem Rittmeister und einem Vaganten, personalisiert werden. Zwischen ihnen steht die weibliche Hauptfigur Elvira, die Ehefrau des Rittmeisters. Alle drei Figuren sind zwiegespalten zwischen ihren Sehnsüchten und den Anforderungen des Lebens. Der Vagant verführte einst Elvira, doch die Abenteuerlust trieb ihn wieder in die Ferne. Elvira träumt seither jede Nacht von ihm, doch eine sichere Existenz fand sie an der Seite des Rittmeisters. Der Rittmeister heiratete Elvira aus Anstand und sehnt sich seither nach dem ungebundenen Leben des Vaganten. Mit dessen Rückkehr brechen die verdrängten Sehnsüchte wieder auf.

Der Rittmeister und Elvira bewohnen ein Schloss und verpachten Bauern das umliegende Land. Der Vagant ist der Kapitän einer Bande von Abenteurern, die es mit ihrem gekaperten Schiff in den Hafen des Schlosses verschlagen hat, wo sie nun festliegen, da es seit einer Woche ununterbrochen schneit.

In einer Pinte erzählt der Vagant Pelegrin von einer Frau, die er vor 17 Jahren in Santa Cruz geliebt hat. Sie hieß Elvira wie die Frau des Rittmeisters, von dem man munkelt, seine Tochter sei in Wahrheit nicht von ihm. Als der Vagant dies hört, bricht er auf zum Schloss. Ein Arzt berichtet, dass der Vagant höchstens noch eine Woche zu leben habe, dennoch beneidet er ihn um sein Leben.

Der Rittmeister entlässt seinen treuen Stallburschen, der ihm jahrelang kleine Prisen seines Tabaks gestohlen hat. Obwohl er sich selbst damit nur Unannehmlichkeiten bereitet, sei dies notwendig, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Seiner Frau Elvira berichtet er von einem Seeräuber in Santa Cruz, der ihn einst einlud, mit ihm nach Hawai aufzubrechen. Er schlug dies aus, um an Elviras Seite zu bleiben. Seither denkt er jeden Tag voll Sehnsucht an den anderen; er möchte ihn noch einmal kennenlernen, um zu sehen, welches Leben ihm entgangen ist.

Elvira verfällt auf die Idee, den Vaganten einzuladen, der bereits eine Woche auf Audienz im Schloss wartet. Sie hofft, dessen ärmliche und kriminelle Lebensverhältnisse könnten ihrem Mann die Sehnsucht austreiben. Doch als der Vagant eintritt erkennt sie ihn als ihren ehemaligen Geliebten Pelegrin wieder. Überstürzt verlässt sie das Zimmer. Auch der Rittmeister erkennt im Vaganten jenen Seeräuber aus Santa Cruz wieder. Der Name des Schiffs, mit dem der Rittmeister damals mitfahren wollte, lautete Viola. Daraufhin tritt die siebzehnjährige Tochter des Rittmeisters ein. Sie heißt ebenfalls Viola.

Auf dem Schiff des Vaganten unterhalten sich die Matrosen. Pedro, der Poet unter ihnen, soll ihnen eine Geschichte erzählen. Doch wann immer er etwas erzählt, was sie nicht als unmittelbare Wirklichkeit vor Augen haben, überwältigen und fesseln sie ihn. Elvira und Pelegrin kommen auf das Schiff. In ihrer Begegnung verschwimmen die Vergangenheit vor siebzehn Jahren und der Traum, den Elvira seitdem von dieser Nacht träumt. Jede Nacht verführt Pelegrin das junge Mädchen mit seinen zärtlichen Worten

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, obwohl sie mit dem Rittmeister verlobt ist. Am Ende trägt Pelegrin sie jedes Mal zur Kajüte.

Nach einem langen Abend mit dem Vaganten lässt der Rittmeister mitten in der Nacht den Schlitten anspannen und macht sich auf den Weg nach Hawai. Er hinterlässt seiner Gattin einen Abschiedsbrief, in dem er seinen Aufbruch begründet. Im Gespräch mit dem Vaganten habe er begriffen, dass er sterblich sei. Er möchte noch einmal leben, noch einmal alles neu erfahren und nicht bereits im Vorhinein wissen, was der nächste Tag ihm bringe. Der Vagant bleibt zurück und wartet auf Elvira. Er will sich nicht schlafen legen, weil er spürt, dass er nicht mehr lange zu leben hat.

In Santa Cruz vor siebzehn Jahren trennen sich der Vagant und die junge Elvira. Er möchte sie mit auf seine Fahrten nehmen, doch sie wünscht sich ein sesshaftes Leben. Während es ihn in die Ferne zieht, möchte sie heiraten und plant für ein Kind. Der Vagant ruft verzweifelt Gott an, jede Entscheidung in ihrer Situation sei eine Schuld. Als ein Neger auftritt, der Austern verkaufen will, prügelt sich der Vagant mit ihm. Dann flieht er aus Angst vor den Gendarmen zu seinem Schiff.

Der Rittmeister trifft auf den Vaganten, der ihm Hawai in schillernden Farben schildert. Da den Rittmeister, von Elvira verlassen, nichts mehr hält, will er mit dem Vaganten fahren. Doch im letzten Moment taucht ein Gendarm mit dem Neger auf. Er hält Elvira als Pfand für die zerstörten Austern. Der Rittmeister löst sie aus. Noch immer möchte er mit dem Vaganten fahren, doch aus Sorge um Elvira bleibt er bei ihr. Als das Schiff des Vaganten ausfährt, schauen ihm beide nach.

Pelegrin und Elvira reden miteinander. Sie glaubt, Pelegrin habe dem Rittmeister ihre gemeinsamen Nacht offenbart. Doch dieser hat bloß von Hawai geschwärmt. Auf ihre drängenden Fragen nach den Gründen seines Besuches, weiß Pelegrin nur zu sagen, er habe sie grüßen wollen. Im Schloss beginnt sich auch der Vagant nach einem Leben zu sehnen, das er nie geführt hat, nach Büchern, die er nie gelesen hat, nach Instrumenten, die zu spielen er nicht versteht. Viola begegnet Pelegrin, der ihr, als im gleichen Moment der Rittmeister zurückkehrt, erklärt, er sei nur ihr zuliebe umgekehrt.

Der Rittmeister redet mit Elvira. Sie wünschen, sie wären miteinander ehrlicher gewesen. In ihrer Ehe hatten sie gemeint, ihre Sehnsüchte begraben zu müssen, um den anderen nicht zu enttäuschen. Dabei sei ihre Liebe größer und ihre Treue tiefer, als dass sie Träume fürchten müssten. Sie entdecken, dass Pelegrin am Klavichord sitzend gestorben ist. Er hatte dem Rittmeister noch gesagt, er verwünsche nichts, was er erlebt habe, und wünsche nichts zurück. Neun Stimmen treten auf und reden mit Pelegrin. Es sind Personen aus seinem Leben oder solche wie seine Mutter, die er nie kennengelernt hat. Die vorletzte ist der Tod. Die letzte ist Viola, sein Kind, das alles noch einmal beginnt.

Laut Volker Hage ist Santa Cruz von Frischs frühen Stücken „das lebendigste geblieben“. Frisch habe private Probleme in einen Modellfall übertragen, der bereits auf die späteren Erfolgsstücke Biedermann und die Brandstifter und Andorra vorausweise. Die Sujets des frühen Prosawerks wieder aufgreifend, sah Hage das Stück in besonderer Nähe zur Erzählung Bin oder Die Reise nach Peking. Das Sehnsuchtsziel – damals Peking – heiße nun Hawai, die zwei Seiten einer Persönlichkeit – damals Ich und Bin – werden nun im Rittmeister und Vaganten verkörpert. Die beiden 1944 entstandenen Arbeiten bildeten für Hage „die eigentliche Ouvertüre zum literarischen Werk Max Frischs: wenn auch noch keine Meisterwerke, sind sie doch mehr als nur Gesellenstücke.“

Als Reaktion auf seinen Roman J’adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen erhielt Frisch auch einige Zeilen von Kurt Hirschfeld, dem Dramaturgen des Zürcher Schauspielhauses, mit der Ermunterung, ein Theaterstück zu schreiben. Hirschfeld lud Frisch zu Proben ein. Das Schauspielhaus, nach seinen Worten „damals die einzige lebendige Bühne deutscher Sprache“, beherbergte zu dieser Zeit eine Elite emigrierter Theaterkünstler. Frisch, der bereits über dreißigjährige Architekt, der längst nicht mehr an eine eigene Theaterkarriere geglaubt hatte, kam in Kontakt mit der zeitgenössischen Dramatik. Er lernte persönlich Thornton Wilder und Bertolt Brecht kennen, die einen starken Einfluss auf ihn ausübten.

Im August und September 1944 schrieb Max Frisch sein erstes Theaterstück Santa Cruz „in fünf Wochen, als Entertainment für mich“. Tagsüber arbeitete er als Architekt, abends schrieb er: „Ich will nicht ertappt werden, daß ich im Büro etwas anderes treibe; nur für dringliche Einfälle liegt ein Zettel unter meinem Reißbrett.“ Bereits bei Abgabe des Stücks verwies Frisch Hirschfeld gegenüber auf Pläne für sein folgendes Stück, das aktueller sei und sich mit dem Krieg beschäftige.

Tatsächlich wurde das im Januar 1945 entstandene und zeitpolitisch aktuellere Nun singen sie wieder vorgezogen und am 29. März 1945 als erstes von Frischs Dramen am Zürcher Schauspielhaus aufgeführt. Die Uraufführung von Santa Cruz folgte knapp ein Jahr später am 7. März 1946. Regie führte Heinz Hilpert, das Bühnenbild stammte von Teo Otto, die Rolle der Elvira übernahm Brigitte Horney. Die Buchausgabe erschien im Folgejahr beim Basler Verlag Benno Schwabe. Illustriert wurde sie von Eugen Früh. Auf dem Titelblatt prangte das Motto: „Unser Gegenspieler, das nicht gelebte Ich, als dichterische Gestalt“

Zur Uraufführung nahm Frisch ins Programmheft einige Erläuterungen auf. Darin beschrieb er, dass er keine Chronik darzustellen versuche, sondern eine Synchronik, die Durchlässigkeit der Gegenwart für die Erinnerungen. Das Stück spiele so gleichzeitig in einer Nacht, während es schneit, wie vor siebzehn Jahren an einem ganz anderen Ort am sommerlichen Meer. Dabei stehe „Santa Cruz“, ein fremder und offenbar spanischer Name, nicht für einen konkreten Ort, sondern für das eigene Erleben. „Cruz“, das Kreuz, sei das eigene Schicksal, das jeder Mensch zu tragen habe, ohne dass er ein anderes Leben leben könne: „Es stirbt der ewige Andere in uns.“

Bereits vor der Uraufführung erhielt Frisch für Santa Cruz im Jahr 1945 den mit 3000 Schweizer Franken dotierten Welti-Preis. Die Reaktionen auf die Erstaufführung waren sehr positiv. Gelobt wurden der poetische Ton und das Wechselspiel zwischen Realität und Traum. Eduard Korrodi sprach von einem „faszinierendem Traumspiel“, für ihn war „das Erlebnis dieses Abends nicht einfach, sondern unheimlich schön. Eines Dichters Werk!“ Elisabeth Brock-Sulzer befand in den Schweizer Monatsheften: „Hier ist wesentlich Schweizerische Dramatik!“ Bezogen auf das Thema des Stücks ordnete Carl Seelig in den Basler Nachrichten Max Frisch wie folgt ein: „Wichtiger als die Ordnung der Völker erscheint ihm die Ordnung und Sauberkeit am häuslichen Herd.“

Weniger für das Stück eingenommen waren allerdings bereits die Reaktionen auf eine Aufführung im Münchner Residenztheater 1951, in denen von einem „traumverlorenen Blick“ und „Pusteln der Unreife“ gesprochen wurde, um zu urteilen: „Die Sehnsucht fiel nicht ins Parkett“ und „Das wäre selbst Courths-Mahler zuviel“. Georg Hensel nannte das Stück „lyrisch überwuchert und penetrant symbolisch“. Auch Frischs Biograf Urs Bicher sah Santa Cruz schlicht als „Trivialgeschichte mit Anleihen beim Fernwehschlager“ und „literarischen Vorbildern.“

Für Volker Weidermann bewies das Stück zwar ein gewisses dramatisches Talent, doch über die historische Gleichzeitigkeit der Entscheidungsschlachten des Zweiten Weltkriegs und Frischs Sehnsucht, nach Hawaii aufzubrechen, urteilte er: „Das ist – bei allem Wissen um die Schweizer Insellage – absurd.“

Frischs Drama wurde mehrfach als Hörspiel adaptiert. Wolfgang Kleber komponierte nach Santa Cruz im Jahr 2006 eine bislang unaufgeführte Oper.

Romane
Jürg Reinhart | Die Schwierigen oder J’adore ce qui me brûle | Stiller | Homo faber | Mein Name sei Gantenbein

Erzählungen
Antwort aus der Stille | Bin oder Die Reise nach Peking | Montauk | Der Mensch erscheint im Holozän | Blaubart

Theaterstücke
Santa Cruz | Nun singen sie wieder | Die Chinesische Mauer | Als der Krieg zu Ende war | Graf Öderland | Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie | Biedermann und die Brandstifter | Die große Wut des Philipp Hotz | Andorra | Biografie: Ein Spiel | Triptychon

Hörspiele und Filmvorlagen
Der Laie und die Architektur | Rip van Winkle | Herr Biedermann und die Brandstifter | Zürich – Transit

Sonstige Prosa
Blätter aus dem Brotsack | Tagebuch 1946–1949 | Achtung: Die Schweiz | Öffentlichkeit als Partner&nbsp

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;| Wilhelm Tell für die Schule | Tagebuch 1966–1971 | Dienstbüchlein | Schweiz ohne Armee? Ein Palaver | Schweiz als Heimat? Versuche über 50 Jahre | Entwürfe zu einem dritten Tagebuch | Aus dem Berliner Journal | Ignoranz als Staatsschutz?

Bauwerke
Freibad Letzigraben / Max-Frisch-Bad

Giwi Kartosia

Giwi Alexandrowitsch Kartosia (georgisch გივი კარტოზია; * 29. März 1929 in Nakalakewi, Adscharien

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; † 3. April 1998 in Tiflis) war ein georgischer Ringer, der für die Sowjetunion startete. Er war Weltmeister im Ringen 1953, 1955 und 1958. 1956 errang er die olympische Goldmedaille im griech.-röm. Stil im Mittelgewicht.

Er wuchs in einem kleinen Ort bei Tiflis auf

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. Dort begann er auch mit dem Ringen. In Georgien hatte sich in den 1930er Jahren eine Ringerszene etabliert, die schon bald die sowjetische Spitze im Freistilringen mitbestimmte. Arsen Mekokischwili

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, Dawit Tschimakuridse und Konstantin Koberidse seien hier erwähnt. Kartosia machte so gute Fortschritte, dass er Ende der 1940er Jahre zum Verein Iskra Tiflis, der später in Burewestnik Tiflis umbenannt wurde, delegiert wurde.

Nachdem Nikolai Below, der in der Sowjetunion in der Mittelgewichtsklasse im griech.-römischen Stil das Geschehen beherrschte, nach den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki seine internationale Karriere beendete, trat Kartosia seine Nachfolge an. Er startete bereits 1953 bei der Weltmeisterschaft in Neapel und gewann dort gleich den Weltmeistertitel. 1954 versuchte er sich bei der Weltmeisterschaft in Tokio auch im freien Stil, scheiterte aber an dem Türken İsmet Atlı und rang forthin nur mehr im griech.-röm. Stil. Seinen größten Erfolg erzielte er 1956, als er in Melbourne Olympiasieger im Mittelgewicht wurde.

Nach den Olympischen Spielen 1960 in Rom, bei denen er noch einmal eine Medaille im Halbschwergewicht gewann, beendete er seine internationale Laufbahn und lebte danach als Sprachlehrer in Tiflis.

Die Ergebnisse der Meisterschaften und einiger anderer Turniere, die Kartosia bestritt, sind aus dem folgenden Abschnitt zu ersehen.

(OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaft, GR = griech.-röm. Stil, F = Freistil, Mi = Mittelgewicht, Hs = Halbschwergewicht, damals bis 79 kg bzw. 87 kg Körpergewicht)

1908: Frithiof Mårtensson | 1912: Claes Johansson | 1920: Carl Westergren | 1924: Edvard Vesterlund | 1928: Väinö Kokkinen | 1932: Väinö Kokkinen | 1936: Ivar Johansson | 1948: Axel Grönberg | 1952: Axel Grönberg | 1956: Giwi Kartosia | 1960: Dimitar Dobrew | 1964: Branislav Simić | 1968: Lothar Metz | 1972: Csaba Hegedűs | 1976: Momir Petković | 1980: Gennadi Korban | 1984: Ion Draica | 1988: Michail Mamiaschwili | 1992: Péter Farkas | 1996: Hamza Yerlikaya | 2000: Hamza Yerlikaya | 2004: Alexei Mischin | 2008: Andrea Minguzzi | 2012: Alan Chugajew

Liste der Olympiasieger im Ringen

Amphoe Pai

Amphoe Pai (in Thai อำเภอ ปาย) ist ein Landkreis (Amphoe – Verwaltungs-Distrikt) im Nordosten der Provinz Mae Hong Son. Die Provinz Mae Hong Son liegt in der Nordregion von Thailand.

Benachbarte Bezirke (von Westen im Uhrzeigersinn): die Amphoe Mueang Mae Hong Son und Pang Mapha der Provinz Mae Hong Son, der Shan-Staat von Myanmar sowie die Amphoe Wiang Haeng

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, Chiang Dao, Mae Taeng, Samoeng und Galyani Vadhana der Provinz Chiang Mai.

Die wichtigsten Flüsse von Pai sind der Pai und der Khong.

Der Landkreis Pai ist in sieben Tambon („Unterbezirke“ oder „Gemeinden“) eingeteilt, die sich weiter in 62 Muban („Dörfer“) unterteilen.

Es gibt eine Kommune mit „Kleinstadt“-Status (Thesaban Tambon) im Landkreis:

Außerdem gibt es sieben „Tambon-Verwaltungsorganisationen“ (องค์การบริหารส่วนตำบล – Tambon Administrative Organizations, TAO)

Mueang Mae Hong Son | Khun Yuam | Pai | Mae Sariang | Mae La Noi | Sop Moei | Pang Mapha

Koordinaten:

Fischmöwe

Fischmöwe (Ichthyaetus ichthyaetus), in der Mauser vom Winterkleid zum Sommerkleid

Die Fischmöwe (Ichthyaetus ichthyaetus, Synonym Larus ichthyaetus) ist eine Vogelart aus der Familie der Möwen. Diese sehr große Art brütet in den Halbwüsten und Steppen Mittelasiens und überwintert überwiegend im südlichen Asien und auf der Arabischen Halbinsel. In Mitteleuropa ist die Fischmöwe eine extrem seltene Ausnahmeerscheinung.

Mit einer Körperlänge von 58–67 cm und einer Spannweite von 146–162 cm ist diese Art fast so groß wie eine Mantelmöwe, wirkt aber schlanker und langflügeliger als diese. Auffallend ist die flach abfallende Stirn. Männchen wiegen 1130–2000 g, Weibchen 960–1500&nbsp

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;g. Im Prachtkleid ist der Kopf schwarz, ober- und unterhalb des Auges befindet sich jeweils ein schmaler weißer Fleck. Der Rücken und die oberen Flügeldecken sind hellgrau, der übrige Rumpf und der Schwanz sind weiß. Die Armschwingen sind hellgrau und breit weiß gerandet. Die Handschwingen sind silbrig weiß, die äußeren Handschwingen zeigen jeweils eine schmale schwarze Subterminalbinde. Der Schnabel ist dreifarbig; die Basis ist dunkel gelb, dann folgt zur Spitze hin eine schmale schwarze und anschließend eine schmale rötliche Binde, die Spitze ist wieder gelb. Die Iris ist dunkel, die Beine sind gelb.

Im Schlichtkleid sind nur die Augenregion, der Oberkopf und Hinterhals diffus schwärzlich gefärbt, außerdem fehlt die rote Schnabelbinde.

Im Jugendkleid ist der Kopf im Bereich der Augen und am Hinterkopf diffus bräunlich gefärbt, die weißen Augenklammern sind bereits vorhanden. Der Rücken sowie die kleinen und mittleren Oberflügeldecken sind braun geschuppt. Die braunen Brustseiten heben sich deutlich vom ansonsten weißen Rumpf ab. Auffallend ist oberseits ein großes, hellgraues Flügelfeld auf den großen Armdecken. Die Schwingen sind oberseits überwiegend dunkel braungrau

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, auf der Unterseite überwiegend weiß und nur an den Spitzen braungrau. Der Schwanz ist an der Basis reinweiß und zeigt eine breite, scharf abgesetzte schwarze Endbinde. Der Schnabel ist gelblich rosa und hat eine breite und scharf abgesetzte, schwarze Spitze; die Beine sind gräulich rosa. Im Alter von vier Jahren sind die Vögel ausgefärbt.

Häufigster Ruf ist ein tief krächzendes „kräh-äh„. Der Balzruf ist ein gereihtes, jaulendes „kjauu-kjauu-kjauu„.

Das Verbreitungsgebiet der Art liegt im mittleren Asien und reicht vom Kaspischen Meer und dem Aralsee bis nach Nordwest-China und in die westliche Mongolei. Westlich dieses Gebietes gibt es einzelne Brutvorkommen bis zur Krim und nordöstlich von Wolgograd.

Die Fischmöwe brütet in Brackwasserlagunen sowie Salzseen und Sodaseen in Halbwüsten und Steppen überwiegend im Flachland, im Tianschan- und im Altaigebirge aber auch in Hochtälern bis in 1600 bis 1700 m Höhe. Während des Zuges und im Winterquartier hält sich die Art vor allem an Meeresküsten auf, seltener an großen Seen und Flüssen.

Hauptnahrung der Art sind Fische, die meist aus einem niedrigen Rüttelflug heraus stoßtauchend erbeutet, aber auch tot oder halbtot aufgenommen werden. Vor allem in Brutkolonien in Steppenseen können jedoch auch Nagetiere die wichtigste Beute bilden. Daneben werden auch kleinere Vögel und Vogeleier, Reptilien, schwärmende Insekten und Fischereiabfälle als Nahrung genutzt. Vor allem im Winter ernähren sich Fischmöwen auch kleptoparasitisch und versuchen vor allem Raubseeschwalben und kleineren Möwen, aber auch Blässrallen und Lappentauchern die Beute abzujagen. Abfälle auf Müllkippen und an ähnlichen Plätzen werden im Gegensatz zu anderen großen Möwenarten nur selten genutzt.

Fischmöwen brüten vorwiegend in Kolonien, die 20 bis 2000 Paare umfassen können. Die Kolonien liegen ausnahmslos auf weit vom Ufer entfernten und damit für Bodenprädatoren unzugänglichen Inseln, die meist keine oder nur wenig Vegetation aufweisen. Die Nester sind meist nur 15-50 cm voneinander entfernt. Das Nest ist gelegentlich nur eine von wenigen Grashalmen begrenzte Mulde, häufig aber auch eine 5-15 cm hohe und 50-70 cm breite Struktur aus Gras- und Salzpflanzenhalmen. Die Eiablage erfolgt je nach geographischer Lage Anfang April bis Mitte Mai. Das Gelege besteht meist aus 3, seltener aus nur einem oder zwei Eiern. Die Eier messen im Mittel 77,8 x 53,6 mm und sind auf beigem bis olivgrauem Grund dunkel gefleckt und gestrichelt. Beide Partner brüten, das Weibchen jedoch mit größerem Anteil mcm taschen sale. Die Brutzeit beträgt 23 bis 29 Tage. Die Jungvögel sind nach ca. 45 Tagen flügge.

Die Fischmöwe ist ein Zugvogel. Der Abzug aus den Brutgebieten beginnt Anfang Oktober. Einige Individuen überwintern bereits am Westrand des Kaspischen Meeres, der Großteil der Population überwintert jedoch in einem Areal, das vom südwestlichen Burma über Sri Lanka, Bangladesch, Pakistan, den Persischen Golf und das Rote Meer bis zum südöstlichen Mittelmeer reicht. In Mitteleuropa ist die Art eine extrem seltene Ausnahmeerscheinung, die meisten Beobachtungen betreffen offensichtlich einzelne weit umherstreifende Nichtbrüter.

Die IUCN gibt den Weltbestand für 2002 grob mit 97.000–220.000 Individuen an. Gesicherte Daten zur Bestandsentwicklung gibt es nicht, jedoch auch keine Hinweise auf einen deutlichen Bestandsrückgang; die IUCN stuft die Art daher als ungefährdet ein.

Bergbau in Kärnten

Im Spätmittelalter und in der Neuzeit bildete der Bergbau in Kärnten das Rückgrat der Entwicklung dieses Gebietes und machte Kärnten zu einem der ertragreichsten Länder der damaligen Welt. Heute wird, wenn man von einer Vielzahl von Steinbrüchen absieht, nur mehr in zwei Bergbaubetrieben untertägig abgebaut: Eisenglimmer in Waldenstein (Stadtgemeinde Wolfsberg) und Magnesit auf der Millstätter Alpe bei Radenthein. Somit spielt der Bergbau in Kärnten heute wirtschaftlich nur noch eine untergeordnete Rolle. Der aufmerksame Bergsteiger wird in einigen alpinen Gebieten, die oft nur schwer zugänglich sind, Stollenmundlöcher oder Walenzeichen der Erz- und Goldsucher bemerken. Die vielen Sagen von Zwergen, die sich im Berg einschließen

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, um eifersüchtig ihren Schatz zu hüten, lassen sich auf das schwere Leben zurückführen, das die Bergleute zu dieser Zeit gerade in so großer Höhe führten. Nicht umsonst liegt in den Sagen auf dem Schatz meist ein Fluch.

Eisen ist zweifelsfrei der prägendste der Rohstoffe, die in Kärnten gefördert wurden. Die Römer eroberten ihr Weltreich mit Waffen aus Norischem Eisen, das großteils aus Hüttenberg kam

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. Daneben gab es auch noch sehr viele kleinere Abbaugebiete. Dazu zählte auch Zweinitz.

Der Beginn des Eisenabbaus am Hüttenberger Erzberg wird mit etwa 300 bis 200 v. Chr. angenommen. Nach der Völkerwanderung war Friesach die erste Gemeinde, die in Kärnten Stadtrecht bekam – ihrer Rolle als Umschlagplatz des Hüttenberger Eisens wegen. Aus dieser Rolle heraus blieb Friesach während des gesamten Mittelalters die bedeutendste Kärntner Stadt. Auch der Reichtum der Familie von Hemma von Gurk schöpfte sich aus dem Bergbau, wovon auch Sagen zeugen, die sich um sie ranken.

Der Eisenabbau war maßgeblich für die Errichtung der Görtschitztalbahn.

In Hüttenberg wurde der Eisenabbau erst 1978 eingestellt. Das Bergwerk wurde zu einem Schaubergwerk ausgebaut.

Das nach Hüttenberg wichtigste Eisenbergbaugebiet war die Innerkrems in Oberkärnten, wo von spätestens 1399 bis 1883 Eisenerz abgebaut und in Liesertal um Eisentratten verhüttet wurde.

Auch an anderen Orten wurde Eisen abgebaut, was durch Hochöfen, die aufgrund ihrer massiven Bauweise oft nach Jahrhunderten noch stehen, aber auch an Orts- und Flurnamen wie Eisenkappel, Eisentratten oder dem Eisenhut sichtbar ist.

In Waldenstein (Lavanttal) wird seit 1897 „Eisenglimmer“ (feinstschuppiger Hämatit) abgebaut, der zu Rostschutzanstrichen verarbeitet wird. Mit einer Jahresproduktion von rund 6.000 t liefert das Bergwerk die Hälfte der Weltproduktion.

Silber war ein zweiter wichtiger Kärntner Rohstoff. Es spielte besonders im Mittelalter (Friesacher Pfennig) und der frühen Neuzeit eine Rolle und trug die Blüte, die Kärnten während der Reformation nahm. Wichtigstes Abbaugebiet für Silber in Kärnten war Meiselding (Bergwerksgraben) und Obervellach im Mölltal.

Bezeichnungen: Silberbach, Silberegg, Silberberg.

Gold wurde im Wesentlichen in der Kliening im oberen Lavanttal sowie in den Tauern (heute ist die Bezeichnung Tauerngold üblich) aus dem Berg geholt oder aus den Bächen gewaschen. Davon zeugen Bezeichnungen wie Goldberg oder Goldzechkopf.

Im Fleißtal bei Heiligenblut am Großglockner wurde ab der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts Gold abgebaut. Das aus den Bergen gehauene edelmetallhaltige Gestein wurde mit Lasttieren ins Tal gebracht und dort in einem mit Wasserkraft betrieben Pochwerk zerkleinert. Im 16. Jahrhundert wurde in 1.800 m Höhe ein kleines Goldgräberdorf beim „Alten Pocher“ angelegt. Dieses wurde 2004 rekonstruiert und bietet heute Touristen die Möglichkeit, Gold aus einem Bach zu waschen. Goldbergbau gab es auch an der Grenze zu Salzburg im Bereich des Pöllatals der Ankogelgruppe.

Die Sage berichtet, dass am Oswaldiberg, nahe Villach, im Mittelalter Gold abgebaut wurde. Die Mundlöcher der Bergwerke sind heute noch zu sehen. Die Goldfunde versiegten aber, ohne je den Hauptgang gefunden zu haben. Die Mundlöcher sind dem Verfall preisgegeben und dürfen nicht betreten werden. Touristische Nutzung gibt es nicht.

Blei gehörte zu den bedeutendsten Erzen, die in Kärnten gewonnen wurden. In zahlreiche Kärntner Ortsnamen findet sich der Ausdruck Blei, so in Bleiburg, einem wichtigen Umschlagplatz am Fuße der Petzen, und in Windisch Bleiberg. Blei fand sich hauptsächlich in den Kalkgebirgen. Die Vorkommen wurden bereits vor 3000 Jahren abgebaut, wie die hallstadtzeitlichen Bleifiguren von Frög, Gemeinde Rosegg belegen. Die wichtigsten Bergbaureviere waren die Petzen, der Hochobir, Matschiedl – Windische Höhe im Gailtal und vor allem der Erzberg von Bleiberg. Die Obir-Tropfsteinhöhle verdankt ihre Entdeckung ebenfalls dem Bleibergbau.

Bleiberg war einer der bedeutendsten Blei-Zink-Bergbaue in Europa. Die Stollen zogen sich vom Stadtrand von Villach westlich über etwa 15 Kilometer bis in den Bereich von Rubland nahe Paternion. Die Grube in Bleiberg war bis zu ihrer Schließung 1993 eine der modernsten in Europa. Heute erinnern das Schaubergwerk Terra Mystica und ein Heilklimastollen an die fast eintausendjährige Bergbauzeit. Teile der Grube werden heute als Speicherkraftwerk genutzt. Im Rahmen von Vortriebsarbeiten wurde die Bleiberger Thermalquelle entdeckt. Es kam zu einem massiven Wassereinbruch, die Bergleute konnte sich im letzten Moment retten, aber große Teil der Grube wurden geflutet. Die Grube wurde gesümpft und die Quelle gefasst. Sie versorgt heute die Thermaleinrichtungen von Bleiberg.

In Arnoldstein nutzte Ende des 15. Jahrhunderts die Augsburger Gewerkenfamilie Fugger, die auch den Bergbau in Bad Bleiberg betrieb, die Bleivorkommen zur Gewinnung von Silber aus ungarischem und Schwazer Schwarzkupfer in einer Saigerhütte, der sogenannten Fuggerau. In all den genannten Gebieten zeugen Stollenmundlöcher und alte Halden von vergangenem Abbau.

Das Metall Zink kam immer gemeinsam mit Blei in den Erzvorkommen vor und war bis zuletzt hauptsächliches Ziel des Bergbaus in Bad Bleiberg. Reicherze hatten etwa 15 % Zink-Gehalt. Die Erze wurden in Arnoldstein verhüttet.

Der Magnesitabbau in Radenthein ist eines der letzten aktiven Bergbauunternehmen in Kärnten. Die Firma Veitsch-Radex fördert 87.400 t (2003) Rohmagnesit, der vor Ort zu 44.800 t kaustischem Magnesit verarbeitet wird.

Ebenfalls in Radenthein erinnert das Museum Granatium an den örtlichen Granatabbau bis 1909.

Kupfer spielte eine untergeordnete Rolle. Erwähnenswert sind:

Am Brandrücken, ungefähr 2 km südwestlich der Weinebene auf der Koralpe, befindet sich das größte Lithium-Vorkommen Europas, das Mitte der 1980er Jahre Ziel eines Versuchsbergbaus war. Aufgrund der teuren Aufbereitung des Lithium-Silikats Spodumen war eine Gewinnung, die im Tiefbau erfolgen müsste, bis in das beginnende 21. Jahrhundert nicht wirtschaftlich möglich. Das Vorkommen wird aber als Reserve für den Fall steigender Nachfrage oder steigender Preise betrachtet. Die nach den Explorationsarbeiten stillgelegte, aber instandgehaltene Abbaustelle wurde 2011 von der Kärntner Montanindustrie an das australische Unternehmen East Coast Minerals ECM verkauft. Im Oktober 2013 wurde schließlich mit einem Probeabbau von 1000 Tonnen Spodumen begonnen, um die Ergiebigkeit der Lagerstätte zu erkunden. Auf Basis der Ergebnisse dieses Probeabbaus soll dann die Entscheidung bezüglich eines Regelbetriebs gefällt werden. Der Lithiumgehalt des Spodumen-haltigen Erzes wird gegenwärtig auf 1,3 – 1,6 % geschätzt.

In Rabant – direkt an Grenze zwischen Osttirol und Kärnten – befand sich ein Antimon-Bergbau.

Kohlevorkommen gibt es in Kärnten nur in geringem Ausmaß. Nennenswert ist das Braunkohlevorkommen im Lavanttal bei St. Stefan, dessen Abbau im frühen 19. Jahrhundert begann. Die höchste Fördermenge wurde 1962 mit 822.000 t erzielt. 1967 wurde der Betrieb wegen eines Grubenbrandes eingestellt.

Im 19. Jahrhundert gab es einige kleine Kohlebergwerke im Klagenfurter Becken und am Nordrand der Karawanken (Penken, Stein im Jauntal, Oberloibach u. a.).

Seit mehreren Jahrhunderten wird bis heute der Krastaler Marmor abgebaut. Dies ist ein weißer, deutlich marmorierter Naturstein. Manche Bildhauer sind der Meinung, dass er eine bessere Qualität als der Carrara-Marmor hat. Der österreichische Bildhauer Max Gangl schuf fast alle seine Statuen aus Krastaler Marmor. Im Kärntner Landesarchiv wurde der Stein großflächig für den klimatisierten Speicher eingesetzt.

In der Vergangenheit wurde der sogenannte Pörtschacher Marmor abgebaut, der inzwischen erschöpft ist. Der Steinbruch ist von der Süd Autobahn bei Töschling deutlich zu sehen. Der Pörtschacher Marmor ist nach dem Ort Pörtschach benannt, an dem er früher auf die Eisenbahn verladen wurde, obwohl sich die Marmorbrüche in Töschling bzw. auf Techelsberger Gemeindegebiet befinden. Dieser Marmor ist weiß mit rosa Schlieren und wurde in Klagenfurt an vielen Stellen verbaut, am deutlichsten im Lendhafen. Da sich auf der ganzen Welt kein identisch gemusterter Marmor gefunden hat, erzielen Gegenstände aus Pörtschacher Marmor in Klagenfurt Liebhaberpreise.

Im Unterdrautal bei Villach baut die Schweizer Omya AG im Tagebau Kalk ab, der zu Füllstoff für Papier, Zahnpasta und Lacke weiterverarbeitet wird. Der Steinbruch liegt in der Nähe des Krastaler Marmorsteinbruchs.

In Gösseling befindet sich ein Kalksteinbruch, der bereits zur Römerzeit betrieben wurde, und vor wenigen Jahren reaktiviert wurde.

In Kellerberg wird Wettersteinkalk mit einer Zusammensetzung von 85 % Kalk und 15 % Dolomit abgebaut.

In Eberstein und am Kathreinkogel wird Dolomit abgebaut.